Verladewaagen

Verladesysteme für LKW & Container Beladung

Die Verladewaage VW-500 ist für die moderne Silologistik entwickelt worden. Aufgrund der sehr hohen Genauigkeiten, die erzielt werden, ist dieses System unverzichtbar. Diese liegen bei einem Standardprodukt wie z.B. Granulat, Zucker etc. bei +/-20 kg bei einer Verlademenge von 25.000 kg. Ein Überladen des Fahrzeugs ist somit ausgeschlossen. Es können auch zielgenaue Beladungen von einzelnen Kammern des Fahrzeugs realisiert werden.

Das System ist eichzugelassen nach MID 2014/32/EU und erspart auch die erforderliche zweite Verwiegung des Fahrzeugs. Durch Anbindung an die Datenbanken oder Software-Systeme des Kunden, wie z.B. SAP kann die Auftragsverwaltung automatisiert werden. Alle Wägedaten werden in einem Alibispeicher für mindestens 3 Monate gespeichert.

Je nach Kundenwunsch/-anforderung oder Leistung kann das System in vorhandene Siloanlagen integriert werden.

Die Einsatzmöglichkeiten der Verladewaage VW-500 sind vielfältig:

Die Verladewaage 500 ist frei verfahrbar, von Hand verschiebbar oder mit einem motorischen Gabelhubwagen zu bewegen.
Dadurch erreicht man ein Höchstmaß an Flexibilität. Die Waage besitzt eine autarke Steuerung mit integrierter, eichfähiger Wägeelektronik und einer Siemens S7 SPS. Sie kann über das Touchpanel komplett bedient werden. Die Siloverbindung kann auf unterschiedlichste Weise vorgenommen werden. Es gibt die Möglichkeit einer Anpressvorrichtung, die sich fest an den Siloauslauf presst oder alternativ ein Rohrsystem, das sich ohne feste Verbindung um das Siloauslaufrohr schiebt. Eine Positioniergenauigkeit von mindestens 50mm sollte kein Problem darstellen.

Die Waage verfügt über ein Dosiersystem für Grob- und Feinstrom. Die Kapazität wird bei solchen Systemen in der Regel mit 500kg Nennschüttungsgröße ausgelegt. Der Waagenauslauf muss entsprechend groß dimensioniert werden, um die Waage schnell zu entleeren. Alle Gewichte werden eichfähig erfasst. Der Nachbehälter, mit dem das Produkt aus der Waage sehr schnell aufgenommen und dosiert abgegeben werden kann, ist mit einem Füllstandsmelder ausgestattet. Es gibt zwei Auslaufsysteme: Eine Teleskoprohrvariante und ein Auslaufflanschsystem. Für die Teleskoprohrvariante wird ein Deckendurchbruch von mindestens 500 mm Durchmesser benötigt. Beim Auslaufflanschsystem wird an den bauseitigen Auslaufflansch ein Rohr mit Flansch und Dichtung herabgefahren. Die Steuerung des Auslaufs muss bauseits erfolgen und muss über die zentrale Steckverbindung hergestellt werden. Die Bauhöhe kann entsprechend verringert werden.